Rammstein - Herzeleid
Àâòîð : Seed / Äàòà : 15:06 12.06.2006ã.
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Wollt ihr das Bett in Flammen sehen?







Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen

Wollt Ihr in Haut und Haaren untergehen

Ihr wollt doch auch den Dolch ins Laken stecken

Ihr wollt doch auch das Blut vom Degen lecken



Rammstein



Ihr seht die Kreuze auf dem Kissen

Ihr meint euch darf die Unschuld küssen

Ihr glaubt zu töten wäre schwer

Doch wo kommen all die Toten her



Rammstein



Sex ist ein Schlacht

Liebe ist Krieg

Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen

Wollt Ihr in Haut und Haaren untergehen

Ihr wollt doch auch den Dolch ins Laken stecken

Ihr wollt doch auch das Blut vom Degen lecken



Rammstein



íàâåðõ







Der Meister







Lauft!



Weil der Meister uns gesandt

verkünden wir den Untergang

der Reiter der Boshaftigkeit

füttert sein Geschwür aus Neid



Die Wahrheit ist wie ein Gewitter

es kommt zu dir du kannst es hören

es kund zu tun ist ach so bitter

es kommt zu dir um zu zerstören



Weil die Nacht im Sterben lag

verkünden wir den jüngsten Tag

es wird kein Erbarmen geben

lauft, lauft um euer Leben



Die Wahrheit ist ein Chor aus Wind

kein Engel kommt um euch zu rächen

diese Tage eure letzten sind

wie Stäbchen wird es euch zerbrechen



Es kommt zu euch als das Verderben



Die Wahrheit ist ein Chor aus Wind

kein Engel kommt um euch zu rächen

diese Tage eure letzten sind

wie Stäbchen wird es euch zerbrechen



íàâåðõ







Weißes Fleisch







Du auf dem Schulhof

ich zum Töten bereit

und keiner hier weiß von meiner Einsamkeit

rote Striemen auf weißer Haut

ich tu dir weh

und du jammerst laut

jetzt hast du Angst

und ich bin soweit

mein schwarzes Blut

versaut dir das Kleid



dein weißes Fleisch erregt mich so

ich bin doch nur ein Gigolo

dein weißes Fleisch erleuchtet mich



mein schwarzes Blut

und dein weißes Fleisch

ich werd immer geiler von deinem Gekreisch

der Angstschweiß da auf deiner weißen Stirn

hagelt in mein krankes Gehirn



dein weißes Fleisch erregt mich so

ich bin doch nur ein Gigolo

mein Vater war genau wie ich

dein weißes Fleisch erleuchtet mich



jetzt hast du Angst und ich bin soweit

mein krankes Dasein nach Erlösung schreit

dein weißes Fleisch wird mein Schafott

in meinem Himmel gibt es keinen Gott



dein weißes Fleisch erregt mich so

ich bin doch nur ein Gigolo

dein weißes Fleisch erleuchtet mich

mein Vater war genau wie ich

dein weißes Fleisch erregt mich so

ich bin ein trauriger Gigolo

dein weißes Fleisch erleuchtet - mich



íàâåðõ







Asche zu Asche







Warmer Körper / heißes Kreuz

falsches Urteil / kaltes Grab

Auf dem Kreuze lieg ich hier

sie schlagen mir die Nägel ein

das Feuer wäscht die Seele rein

und übrig bleibt ein Mundvoll Asche



Asche zu Asche



Ich komm wieder / in zehn Tagen

als dein Schatten / und werd dich jagen

Heimlich werd ich auferstehen

und du wirst um Gnade flehen

dann knie ich mich in dein Gesicht

und steck den Finger in die Asche



Asche zu Asche

und Staub zu Staub



íàâåðõ







Seemann







Komm in mein Boot

ein Sturm kommt auf / und es wird Nacht

Wo willst du hin

so ganz allein / treibst du davon

Wer hält deine Hand

wenn es dich / nach unten zieht



Wo willst du hin

so uferlos / die kalte See

Komm in mein Boot

der Herbstwind hält / die Segel straff



Jetzt stehst du da an der Laterne

hast Tränen im Gesicht

das Abendlicht verjagt die Schatten

die Zeit steht still und es wird Herbst



Komm in mein Boot

die Sehnsucht wird / der Steuermann

Komm in mein Boot

der beste Seemann / war doch ich



Jetzt stehst du da an der Laterne

hast Tränen im Gesicht

das Feuer nimmst du von der Kerze

die Zeit steht still und es wird Herbst



Sie sprachen nur von deiner Mutter

so gnadenlos ist nur die Nacht

am Ende bleib ich doch alleine

die Zeit steht still

und mir ist kalt



íàâåðõ







Du riechst so gut







Der Wahnsinn

Ist nur eine schmale Brücke

Die Ufer sind Vernunft und Trieb

Ich steig Dir nach

Das Sonnenlicht den Geist verwirrt

Ein blindes Kind das vorwärts kriecht

Weil es seine Mutter riecht



Die Spur ist frisch und auf die Brücke

Tropft dein Schweiß Dein warmes Blut

Ich seh' Dich nicht

Ich riech Dich nur Ich spüre Dich

Ein Raubtier das vor Hunger schreit

Witter' Ich Dich meilenweit



Du riechst so gut

Du riechst so gut

Ich geh Dir hinterher

Du riechst so gut

Ich finde Dich

So gut

Ich steig Dir nach

Du riechst so gut

Gleich hab Ich Dich



Ich warte bis es dunkel ist

Dann fass Ich an die nasse Haut

Verrate Mich nicht

Oh siehst Du nicht die Brücke brennt

Hör auf zu schreien und wehr Dich nicht

Weil Sie sonst auseinander bricht



Du riechst so gut

Du riechst so gut

Ich geh Dir hinterher

Du riechst so gut

Ich finde Dich

So gut

Ich steig Dir nach

Du riechst so gut

Gleich hab Ich Dich

Du riechst so gut

Du riechst so gut

Ich geh Dir hinterher

Du riechst so gut

Ich finde Dich

So gut

Ich fass Dich an

Du riechst so gut

Jetzt hab Ich Dich

Du riechst so gut

Du riechst so gut

Ich geh Dir hinterher



íàâåðõ







Das Alte Leid







Auf der Bohle und in das Licht

ein Wesen mich zu gehen drängt

für die selbe Sache und das alte Leid

meine Tränen mit Gelächter fängt

und auf der Matte fault ein junger Leib

wo das Schicksal seine Puppen lenkt

für die selbe Sache und das alte Leid

weiß ich endlich hier wird nichts verschenkt



Auf der Bohle und in das Nichts

weiß jeder was am Ende bleibt

die selbe Sache und das alte Leid

mich so langsam in den Wahnsinn treibt

und auf der Matte tobt der selbe Krieg

mir immer noch das Herz versengt

dieselbe Sache und das alte Leid

weiß nun endlich



Ich will ficken!



[Nie mehr] - das alte Leid

[Nie mehr]

[Nie mehr] - das alte Leid



Auf der Bohle und in das Licht

ein Wesen mich zu gehen drängt

für die selbe Sache und das alte Leid

meine Tränen mit Gelächter fängt

und auf der Matte fault ein junger Leib

wo das Schicksal seine Puppen lenkt

für die selbe Sache und das alte Leid

weiß ich endlich



[Nie mehr] - das alte Leid



íàâåðõ







Heirate mich







Man sieht ihn um die Kirche schleichen

seit einem Jahr ist er allein

die Trauer nahm ihm alle Sinne

schläft jede Nacht bei ihrem Stein



Dort bei den Glocken schläft ein Stein

ich alleine kann ihn lesen

und auf dem Zaun der rote Hahn

ist seinerzeit dein Herz gewesen

Die Furcht auf diesen Zaun gespießt

geh ich nun graben jede Nacht

zu sehen was noch übrig ist

von dem Gesicht das mir gelacht



Dort bei den Glocken verbring ich die Nacht

dort zwischen Schnecken ein einsames Tier

tagsüber lauf ich der Nacht hinterher

zum zweiten Mal entkommst du mir



Heirate mich



Mit meinen Händen grab ich tief

zu finden was ich so vermisst

und als der Mond im schönsten Kleid

hab deinen kalten Mund geküsst

Ich nehm' dich zärtlich in den Arm

doch deine Haut reißt wie Papier

und Teile fallen von dir ab

zum zweiten Mal entkommst du mir



Dort bei den Glocken verbring ich die Nacht

dort zwischen Schnecken ein einsames Tier

tagsüber lauf ich der Nacht hinterher

zum zweiten Mal entkommst du mir



Heirate mich



So nehm ich was noch übrig ist

die Nacht ist heiß und wir sind nackt

Zum Fluch der Hahn den Morgen grüßt

ich hab den Kopf ihm abgehackt



íàâåðõ







Herzeleid







Bewahret einander

vor Herzleid

denn kurz ist die Zeit

die ihr beisammen seid

denn wenn euch auch

viele Jahre vereinen

werden sie wie

Minuten euch scheinen



Herzeleid



Bewahret einander

vor der Zweisamkeit



Herzeleid



íàâåðõ







Laichzeit







Er liebt die Mutter

und von der Seite

den Fisch gibt er ihr selbst

dieser häutet sich vor leerem Hoden

die alte Haut fällt auf den Boden



Er liebt die Schwester

und von hinten

der Fisch frisst sich zum Mund

die Kiemen blutig noch vom saugen

an den roten großen Augen



Laichzeit

es ist Laichzeit



Er liebt den Hund

oh Gott von oben

der Fisch jetzt mit der Zunge küsst

speit tote Milch dir ins Gesicht

ihn anzufassen wagst du nicht



Laichzeit

überall Fischmilch

es ist Laichzeit



Die Mutter hat das Meer geholt

Laichzeit

die Schwestern haben keine Zeit

Laichzeit

der Hund steht winkend am Gestade

Laichzeit

der Fisch braucht seine Einsamkeit

Laichzeit



íàâåðõ







Rammstein







Rammstein

Ein Mensch brennt

Rammstein

Fleischgeruch liegt in der Luft

Rammstein

ein Kind stirbt

Rammstein

die Sonne scheint



Rammstein

ein Flammenmeer

Rammstein

Blut gerinnt auf dem Asphalt

Rammstein

Mütter schreien

Rammstein

die Sonne scheint



Rammstein

ein Massengrab

Rammstein

kein Entrinnen

Rammstein

kein Vogel singt mehr

Rammstein

die Sonne scheint



Rammstein